Die Bürgerintitiative „proKitasNeumark“

Der Ort:
Der Ort Neumark liegt im Vogtland neben Reichenbach. Durch ihn verläuft die alte Handelsstraße von Chemnitz über Zwickau und Plauen nach Hof. Mit seiner Nähe zu Reichenbach, Zwickau und der Autobahn A72 ist der Ort verkehrstechnisch sehr gut angebunden, hat Anschluss an die Industriezentren der Region und bietet dennoch ein ruhiges, ländliches Flair.

Die Intitiative:
Die Initiative besteht aus engagierten Bürgern aus den Ortsteilen Neumark, Reuth und Schönbach. Wir setzen uns dafür ein, dass die Kindertagesstätten in den Ortschaften erhalten bleiben.

Hier einige unserer Beweggründe, die für die kleinen Einrichtungen sprechen:

  • Traditionell enge Verbundenheit mit der einzig verbleibenden kommunalen Einrichtung im Ort mit der Einwohnerschaft. Ältere Menschen werden zu runden Jubiläen durch die Kinder mit Bastelarbeiten und Liedern erfreut. Die Kinder nehmen außerdem aktiv an Festen und Feiern teil. Sie fühlen sich dadurch ihrem Wohnort angehörig, das Heimatgefühl entwickelt sich.
  • Mit nur einer großen Einrichtung in Neumark wird den Ortsteilen Reuth und Schönbach wieder ein Stück Kulturgut genommen. Die Einwohner fühlen sich weiter „abgehängt“.
  • Erhalt der ländlichen Identität und der gesunden Mischung von jungen und alten Bewohnern, weiterhin Zuzug von Familien mit kleineren Kindern
  • Kleine Einrichtungen werden von jungen Familien als attraktiver empfunden, weil ihre Kinder in ruhiger, harmonischer und stressfreier Atmosphäre aufwachsen
  • Die familiäre Atmosphäre und die enge liebevolle Bindung zu ALLEN Mitarbeitern der Einrichtung hat eine nicht zu unterschätzende Wirkung auf die soziale Entwicklung in dieser Altersklasse
  • Für eine allseitige naturverbundene Entwicklung von Kindern im Vorschulalter sind kleine Einrichtungen mit bewährten Konzepten und ländlicher Lage optimal. Die Kinder können in ungezwungener Weise die Natur und ihre Umwelt mit allen Sinnen erfassen, erleben und begreifen
  • Großeltern und Verwandte die nicht motorisiert sind, können die Kinder im Wohnort von der Einrichtung abholen.
  • Die Kommune müsste trotz Neubau für „abwandernde“ Kinder die kommunalen Beiträge entrichten
  • Erhalt einer niedrigen Pro-Kopf-Verschuldung
  • Neueste Schlussfolgerungen aus der Bundestagswahl sagen aus, dass die ländlichen Regionen wieder mehr gefördert und unterstützt werden müssen.